Im Nacken beweglich bleiben
Häufig erlebe ich, dass die Menschen mit Christi Himmelfahrt wenig bis gar nichts anfangen können. Die christliche Kirche feiert an diesem Tag, dass Jesus vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren ist.
Was hat Christi Himmelfahrt mit unserem Nacken zu tun?
In gemalten Bildern von Christi Himmelfahrt sehen wir die Jünger, wie sie dort stehen und nach oben in den Himmel schauen, weil sie sich fragen: „Wo geht Jesus hin und wird er wieder zurückkommen?" Mit anderen Worten: Sie staunen und sind gleichzeitig traurig darüber, dass Jesus sie verlässt.
Natürlich ist seine Leucht- und Heilkraft immer bei uns – in Form des Heiligen Geistes, der die Lebensenergie ist.
Doch darum soll es heute nicht gehen, sondern darum, dass in der Vergangenheit und auch heute noch viele Menschen in den Himmel schauen und von dort eine Antwort für ihre Probleme und Sorgen erwarten. Eine der häufigsten Fragen der Menschheit lautet wahrscheinlich: „Wo ist Gott und warum hilft er mir nicht?"
Wenn wir also nur in den Himmel schauen, fängt unser Nacken irgendwann an zu schmerzen. Deshalb ist es wichtig, den Kopf wieder in die Waagerechte zu nehmen, sich nach rechts und links umzuschauen, wo wir andere Menschen sehen, und auch nach unten zu schauen auf die Erde – auf Mutter Erde.
Himmel und Erde und auch die Verbindung zu allen Menschen gehören zu unserem Leben dazu.
Und natürlich ist Gott nicht im Himmel zu suchen, sondern in allem und allen zu finden, so auch in uns selbst. Also finden wir auch die Antworten auf unsere Fragen in uns selbst. Ohne in Verbundenheit zu leben, verbunden mit Himmel und Erde, den Mitmenschen und allen Wesen der Erde können wir nicht glücklich werden.
So wünsche ich dir, in deinem Nacken beweglich zu bleiben und Gott in allem zu finden und zu spüren.
Herzlichst
Barbara
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