Trigger als Chance
Du könntest denken, dass Trigger sehr unbequem und lästig sind. Immer wenn zum Beispiel in einem Gespräch mit deinem Mann oder deiner Frau oder auch deinem Freund oder deiner Freundin etwas bei dir angetriggert wird, fängst du an dich aufzuregen.
Auch der Körper wird getriggert
Dein Nervensystem spielt für kurze Zeit verrückt. Vielleicht reagiert auch dein Körper darauf?
Es wird dir heiß, du bekommst einen roten Kopf, du hältst die Luft an. Dein Herz klopft schneller als gewöhnlich, und du spürst eine innere Anspannung. Warum sollte ich also diese Reaktionen lieben?
Trigger dienen mir
Meine Antwort ist klar:
Weil ich mittlerweile in vielen Situationen meines Lebens erfahren habe, dass diese besonderen Trigger-Punkte mich immer weiter bringen wollen. Sie dienen mir sozusagen. Sie dienen mir dazu herauszufinden, was gerade bei mir nicht in Frieden, nicht in Balance ist. Wenn ich wachsam und aufmerksam bin, fange ich an, bei mir selbst zu schauen, was mir nicht gefällt und warum nicht. Ich höre auf, den anderen zu beschuldigen, weil er gerade etwas sagt, was mir nicht passt, sondern schaue, welche Punkte bei mir noch gelöst werden wollen.
Das ist lebendiges Wachstum
Natürlich gelingt das im Alltag nicht immer und zu jedem Zeitpunkt. Das ist normal. Wichtig ist, es auf dem Schirm zu haben, worum es eigentlich geht. Das kannst du immer wieder üben, wenn du dir Zeit dafür nimmst und achtsam bist.
Ich wünsche dir viele achtsame Minuten, in denen du dir Zeit nimmst, dich selbst zu reflektieren.
Lass es dir gut gehen!
Herzlichst
Barbara
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